Reisebericht vom 05.05.2001
Auch Dresdner gibt es überall
Der Wind heult die ganze Nacht mit 5- 6 bft und es gibt Regenschauer, aber nach einem Rundgang legen wir doch in Richtung Isola La Maddalena ab.
Wir segeln mit halbem Wind, nur die gereffte Genua zieht uns an der Küste entlang. Als wir aus dem Schutz der Küste herauskommen, bläst der Wind heftig und kalt und uns genau auf die Nase. Also gilt es wieder zu motoren. Unsere beiden Gäste sind vor der Kälte nach unten ins Boot geflüchtet, aber da schaukelt es mächtig und man muss aufpassen, dass man nicht seekrank wird. Wir steuern das Boot mal wieder in vollem Ölzeug, Sabine hat sogar ihre Mütze aufgesetzt. Leider verpassen die beiden da unten die schönsten Ausblicke bei unserer Einfahrt in das Inselparadies. Wir machen fest auf der Isola la Maddalena. Das ist die Hauptinsel des wunderschönen Maddalena Archipels. Hier ist auch die italienische Marine und auf der Nachbarinsel Santo Stefano die amerikanische Marine (U- Boote) stationiert. In diesem Inselarchipel gibt es zahlreiche Untiefen und unbeleuchtete große Festmachertonnen der Marine. Dazu kommt, dass in solchen Gebieten das GPS- Gerät (Navigation mit Satelliten) teilweise falsche Positionen anzeigt und wir unbedingt bei Tage ankommen und terrestrisch (mit Landmarken) navigieren müssen.
Aufgrund der Vorsaison finden wir noch einen schönen Platz neben der "USTICA" mit Skipper Willi. Und was hören wir sofort ?! Hier sind doch Sachsen mit an Bord und auch noch von der Post !! Anke und Uwe Schmidt sind aus Coswig bei Dresden hier auf Segelurlaub.
Da gibt es natürlich gleich viel zu erzählen und wir haben jede Menge Spass. Für Ute, Dietmar und Willi aus dem Reinland wird der Segeltörn auf der "USTICA" gleich noch zur Sprachreise.(Sächsisch for you !)
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