Reisebericht vom 25.04.2001
UPS gibt’s überall
Hafentage sind angesagt. Wir besuchen die Bastion San Remy und finden gleich an der Festung den "Internetpoint", ein neues Internetcafe mit schönen Originalgemälden an den Wänden. Dort aktualisieren wir unsere Homepage und holen die e- mail´s ab. Da sind ganz schnell zwei Stunden vorbei. (Eine Stunde kostet hier 8.000 Lire, ca. 8 DM. Das ist zwar 2,5 mal so teuer, wie in Tunesien, aber die Technik ist natürlich viel besser und das Netz nicht ständig überlaßtet.) Es sind die üblichen Alltagsarbeiten dran, wie Deckreinigen und die Gasflasche tauschen. Wir kochen mit Gas und haben zwei 2,7 kg Flaschen an Bord.
Ich glaube, hier kaufen wir das teuerste Gas im Mittelmeer (ca. 29 DM für eine Flaschenfüllung), aber es nützt ja nichts. Dann geht es auf die Suche nach einem UPS- Büro. Ohne größere Sprachkenntnisse und ohne "fahrbaren Untersatz" kann so etwas doch zeitaufwendig werden, aber ich habe Erfolg und finde UPS (United Parcel Service). Wir haben nämlich noch die falschgelieferte Rollreffanlage von "Profurl" in der Steuerbordachterkabine, die durch die beiden großen Pakete doch etwas blockiert ist. Der nette Signor Simone Bachis kommt mit seinem BMW- Touring in den Hafen und holt nachmittags am 26.04.01 die beiden ca. 22 kg schweren Pakete ab. Im Büro werden noch die Formulare ausgefüllt, ca. 155 DM bezahlt und es geht zurück nach Deutschland als Standartsendung. Wir hoffen, dass die Firma uns die Transportkosten und den Betrag der falschen Rollanlage auch ohne großen Rechtsstreit zurückerstattet. Schließlich kostete diese die "Kleinigkeit" von 3.675 DM.
Wir sind heilfroh, das endlich geklärt zu haben, denn diese Rollanlage wurde in Tunesien in meinen Pass eingetragen und damit war sie unverkäuflich. Es sei denn, es wird die hohe tunesische Einfuhrsteuer bezahlt.
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