Reisebericht vom 24.04.2001 

Auf Sardinien 

Nachts müssen wir den „Jockel“ anwerfen und motoren, da der Wind und die Wellen genau gegenan sind. Der Wind lässt nach, aber die Dünnung steht noch und macht Sabine etwas bleich um die Nasenspitze, aber sie hält sich tapfer.

Zeitumstellung auf MESZ, das heißt, es ist jetzt 10-  30 Uhr Sommerzeit.

Wir haben kein Problem, einen Liegeplatz längsseits vor der Hafenverwaltung mit Hafenkapitän und Coasta Guardia zu finden, hier ist noch keine Saison. Aufgrund der hohen Liegegebühren in den privaten Yachtklubs, verzichten wir auf einen Platz im YC „Italiano Lega Navale“ und nehmen lieber etwas Unruhe und Stadtnähe in Kauf. Schließlich muß auch der Kostenaufwand im Auge behalten werden, sonst kommen wir nicht um die Welt, weil vorher das Geld alle ist. (Als kleiner Vergleich vom vergangenen Jahr: In Triest kostete eine Nacht in der Marina San Giusto 110 DM und am Militärpier nichts.).

Wir sind begeistert von Cagliari. Wärme, Sonne und Palmen! Wir suchen einen Geldautomaten, da wir einkaufen wollen. Schinken, Steaks und Wurst sind so die ersten Sachen, die wir uns in den Korb packen. Dazu kommt eine Flasche Rotwein und eine Flasche Ramazzotti.

Bummeln in einer Weltstadt mit Flair, Capuccino und die ersten Sprachversuche wieder in italienisch. Jeder telefoniert mit seinem Handy und auf der Straße ist Chaos !


Reiseroute

 


Reiseberichte Sardinien

 
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» 01.05.2001 - Geschichtsunterricht
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