Reisebericht vom 06.12.2002
Langkawi, Malaysia
Nach einem Zwischenstopp an einer Boje im Marinepark von Pulau Paya erreichen wir am Nikolaustag die Insel Langkawi, die mit zollfreiem Einkauf auch viele Einheimische anlockt. Besonders groß ist der Preisunterschied zum übrigen Land bei alkoholischen Getränken und Zigaretten. Wir bunkern noch einige „Grundnahrungsmittel“ wie Bier, denn bei diesen hohen Temperaturen soll man bekanntlich 2- 3 l trinken – natürlich nicht nur Bier.
Das hier ist die letzte Möglichkeit für relativ billigen Alkohol, bevor wir das Mittelmeer erreichen. In den anderen Ländern ist es oftmals gar nicht möglich, Bier und Wein zu kaufen und wenn, dann zu ungeheuerlichen Preisen. Also decken wir uns damit ein. Hierher werden regelrechte „Butterfahrten“ veranstaltet. Am 6. Dezember war der Ramadan zu Ende und die nächsten Tage sind hier Feiertage für die Muslime so ähnlich wie bei uns Weihnachten. Alle Strassen sind ganz festlich illuminiert und geschmückt. Nichts desto trotz haben die großen Duty Free Shops täglich!!! geöffnet.
Wir genießen es sehr, auch sonntags oder spät abends einkaufen zu können. Die Läden sind bis 22 Uhr offen. Wir besorgen noch Seekarten und Gastlandflaggen für den Heimweg. Der GPS zeigt als Luftlinie bis nach Portoroz weniger als 5.000 sm.
Als sächsische Glückspilze kommen wir genau zu einer Promotionwoche in den Yacht Club. Dieser wurde auf 167 Plätze erweitert und da gibt es freie Drinks, ein T- Shirt und Gratisliegeplätze für eine Woche. Das lassen wir uns nicht entgehen. So haben wir noch Zeit, die schöne Insel mit dem Moped zu erkunden. Gerade im Dezember wurde auch ein Kabinenlift von Doppelmeyer eröffnet, um auf den 752 m hohen Gunung Mat Cincang zu gelangen.
Dabei geht die Fahrt über den Regenwald und bietet einen herrlichen Rundblick auf das Inselarchipel von ca. 100 Inseln.
Wir klarieren nach Thailand aus. Es gibt keine Kontrollen. So werden wir kurz nach dem 3. Advent in Phuket sein, damit wir schon langsam die Gegend auskundschaften können. Dort soll es wunderschön sein zum Baden und Schnorcheln und wir freuen uns schon darauf. Hier in der Strasse von Malakka ist das Wasser so lehmig trübe, dass man keine Lust zum Baden hat.
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