Reisebericht vom 17.01.2002
Einbrecher im Schiff !!
Einbrecher im Schiff !!
12–50 h Wir haben noch unsere Wassertanks gefüllt und jetzt geht es los zur nahegelegenen Prickley Bay. Wir können ½ Stunde segeln, dann ist straffer Gegenwind und außerdem nur noch ein kurzes Stück, das wir motoren.
Hier in der Prickley Bay sind schon unsere Freunde von der "Anja K", der "Exuberance", der "Shameeza" und der "Candida" und es gibt ein freudiges Wiedersehen.
Natürlich wird der "Überfall" auf unser Schiff gründlich ausgewertet und alle alten Geschichten über ähnliche Ereignisse wieder hervorgekramt.
Dabei gibt es ein paar Happy- hour Drinks an der Bar. Am Samstag wollen wir weiter nach Trinidad, und weil wir hier in Grenada keine teure Overtimegebühr bezahlen wollen, klarieren wir heute schon bei Customs and Emigration hier in der Prickley Bay aus. Das Wasser hier ist schön sauber und wir können ausgiebig baden, zum Schnorcheln aber ist es zu trübe.
01- 35 h Ich höre leichtes Knarren der Bodenbretter beim Schlafen in der Achterkabine und rufe: "Hallo, Sabine?". Da springt ein schwarzer Schatten ins Cockpit und ein kleines Ruderboot wird schnell an das Ufer gerudert. Mein Scheinwerfer verfolgt sie noch. War doch tatsächlich ein junger Schwarzer bis zu uns ins Boot an den Kartentisch vorgedrungen !!!! Der Schreck sitzt uns noch in den Gliedern, zum Glück ist nichts gestohlen worden und uns ist nichts passiert. Er hat sicher den Schlüssel für das Dingi einschließlich Außenborder gesucht, denn das sind hier sehr gefragte Dinge.
Am Morgen zeigen wir den Vorfall bei der Coast Guard an und warnen andere Segler in der Lagoon. Ab heute geben wir mehr Acht auf unsere Sicherheit. Die Alarmanlage, die wir schon die ganze Zeit mithaben, kommt jetzt zum Einsatz.
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