Reisebericht vom 11.01.2002
Carriacou, Grenada 2
Früh 09- 00 geht es zu den Behörden. Wir müssen natürlich wieder bezahlen. (Hafengebühr 40 DM, Fahrgenehmigung für einen Monat 70 DM) Und 18 DM Überstundengebühr (Overtime) sind auch noch fällig, weil wir gestern zum späten Nachmittag eingelaufen sind und da war das Büro geschlossen, also Überstundengebühr. Der Einfallsreichtum der "Inselkönige" kennt keine Grenzen. Da könnte sich sogar ein deutscher Finanzminister noch manche Anregung holen.
Andere Segler sind gleich in die viel schönere Tyrell Bay gefahren und anschließend mit dem Taxi zum Einklarieren. Sie mussten als erstes ca. 450 DM (500 EC- Dollar) Strafe bezahlen, da der Port of Entry Hillsborough ist.
Es geht auf unserer heutigen kurzen Strecke an Sandy- Island als Zwischenstopp vorbei. Dieser Ankerplatz gilt als einer der schönsten und fotogensten der Grenadinen. Leider ist die kleine Sandinsel mit einem Dutzend Palmen durch den letzten Hurrikan leicht in Mitleidenschaft gezogen worden.
Wir erfreuen uns an den lustigen Pelikanen und fahren mit dem Dingi in die geschützte Mangrove- Lagoon im Norden der Tyrell Bay.
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