Reisebericht vom 02.01.2002
St. Vincent an the Grenadines 1
07- 00 wird frisches Brot an Bord gebracht. Es wird übrigens 06- 00 h hell und 18- 00 h mit kurzer Dämmerung dunkel. Es regnet jeden Tag mehrmals, teilweise sehr heftig mit kräftigen Böen. Sonst gäbe es hier natürlich nicht diese tropische Vegetation bzw. den Regenwald.
08- 20 heißt es Anker auf, um weiter südwärts zu segeln. Zwischen den Inseln haben wir Gegenstrom mit 2 kn. Wir kommen kurz vor dem Dunkelwerden an und da schon sind die fliegenden Händler am Boot. Wir erstehen Bananen und 6 kleine Redsnapper, da unser Angelversuche erfolglos waren. Die hartnäckigen Händler mit ihren recht armseligen Ruderbooten oder ausgedienten Surfbrettern bieten alles an, was hier wächst, und zeigen ein starkes Konkurrenzverhalten. Da wir nicht von jedem etwas brauchen, wollen sie Zigaretten, Cola, einen Drink, Batterien usw.
Glücklicherweise hört der Händleransturm mit dem Dunkelwerden und gleichzeitigem starken Regen auf. Wir braten zum Abendessen die Fische.
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Reiseroute
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