Kanaren 

Geographie 

Die Kanarischen Inseln liegen vor der Nordwestküste Afrikas. Die Gruppe besteht aus sieben Inseln und ist in zwei Provinzen unterteilt. Die Provinz Las Palmas umfaßt die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Santa Cruz de Tenerife besteht aus Teneriffa, La Palma, Gomera und Hierro. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, das Klima ist subtropisch, warm und trocken. Die Landschaft ist recht unterschiedlich; man findet hohe Gipfel, Bergketten, versteckte Täler, vulkanische Wüsten, steile Felsklippen, vollkommen runde Krater und Wälder.

Geologisch gesehen sind die Inseln recht jung. So werden beispielsweise die ältesten Teile Teneriffas (Anaga und Punta de Teno) auf "nur" etwa 30 Millionen Jahre geschätzt. Dennoch haben sie eine bewegte Vergangenheit hinter sich. In die Welt der Sage gingen sie ein als die Elysischen Gefilde und als die Gärten der Hesperiden, wo der Baum mit den goldenen Äpfeln wuchs, die ewige Jugend schenkten. Die seligen Eilande am Rande der Welt regten die Phantasie der alten Seefahrervölker an. Damals glaubte die Menschheit noch, daß die Erde hinter den Inseln aufhört und daß, wer weitersegelte, von der Scheibe kippte.

Kennzahlen 

Fläche:
7242 qkm
Bevölkerungszahl:
1.606.534 (1996)
Bevölkerungsdichte:
222 pro qkm
Hauptstädte:
Las Palmas de Gran Canaria
Einwohner:
352.641


Geplante Reiseroute

 


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