Gästebuch 

Am 11.06.2002 schrieb Roland Preußer:  

Papeete auf Tahiti Hallo Gerhard und Sabine, Glückwunsch und natürlich ein „Glück Auf“ für die bisherigen und die noch vor euch liegenden Etappen Eurer Umrundung. Schön zu lesen, daß Papeete in knapp 15 Jahren (siehe Schilderung des Zustands 1987) wieder so wunderschön urtümlich geworden ist. „ 17.10.1987: Kommt man der Hauptstadt Papeete näher, schwindet der Zauber. Motorboote tuckern, Autofähren stampfen, Flugzeuge brummen. Die türkisfarbene Lagune, in der früher goldglänzende Fische schwammen, ist verödet. Zu viele Fischer. Zu viele Touristen. Zu viele Unterwasserjäger. Zu viele Häuser und zu viele Straßen. Die Utopie geht unter im Fauchen von Düsenturbinen, in Ölschlieren und im Geknatter von Außenbordmotoren. Außenborder haben die gemächlichen und eleganten Auslegerpirogen ersetzt, die von braunhäutigen Athleten gerudert wurden und in denen Frauen mit blau-  schwarzem Haar mit einer Tiarablüte saßen. Von diesem Zauber ist nur noch der Duft der Jasminbäume und der Nachthyazinthen geblieben, der mit dem Winde heranweht. In Papeete verliert sich das Bild eines Gartens Eden im Rauch der Schornsteine, in den Auslagen der Souvenierläden und in den Gossen, die überquellen von Bierdosen und Plastikflaschen. Selbst die Parks mit ihrer üppigen Vegetation sind von der Zivilisation geschädigt. Alles ist verdorben. Wie ein kaputtes Spielzeug. In Tahiti ist nicht der Mensch aus dem Paradies auf Erden vertrieben worden, sondern er selber hat das Paradies ausgetrieben.“ Gerhard, Gib uns bitte ein Zeichen, wenn die blau-  schwarz-  haarigen Schönen doch noch da sind. Sabine, bitte behalte die schönen Eindrücke bis zu eurer Rückkehr und erzähle uns davon. Viel summer-  time auf der „SUMMERTIME“ wünscht Roland.



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» 11.06.2002 - Roland Preußer
 
 
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